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Fonds

Als Investments, besser bekannt als Investmentfonds, bezeichnet man alle von Anlegern eingezahlten Geldmittel sowie die dafür erhaltenen Vermögenswerte. Diese Gelder und Vermögenswerte werden von Kapitalanlagengesellschafen nach dem Prinzip der Risikomischung verwaltet. Dazu werden unterschiedliche Vermögenswerte in bestimmten Fonds gebündelt, so dass der Anleger Anteile z.B. von Wertpapieren, Immobilien oder stillen Beteiligungen mit nur einem Fonds erhalten kann. Die Kapitalanlagengesellschaft kann so das Risiko optimal verteilen und je nach Risikobereitschaft der Anleger größtmögliche Gewinne erziehlen. Je mehr Anteilsscheine ein Anleger hat, desto großer ist auch seine Beteiligung am Investmentsfond-Vermögen.Um den Wert eines einzelnen Anteilsschein zu ermitteln, wird der Inventarwert (Fondsvermögen) durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile geteilt. Anteile an einem professionell verwalteten Depot zu haben ist vorteilhaft und oftmals rentabel. Allerdings sollte man den Fonds gut auswählen oder sich von einem Fondsmanager des Vertrauens beraten lassen.

Denn auch Fonds unterliegen wie Aktien den Schwankungen am Kapitalmarkt. Ihr Vorteil im Vergleich zur Aktie liegt eindeutig in der Risikostreuung. Doch wie rentabel ein Fonds wirklich ist zeigt sich meist erst nach Jahren. Also ist diese Geldanlegeform für geduldige Anleger geeignet.

Besonders für Kleinanleger eignet sich diese Form der Geldanlage. Gerade im Bereich der Renten- und Aktienfonds, aber auch Immobilienfonds gehören hier zu den meist gewählten Fonds. Bundesweit sind laut einer Statistik des BVI (Oktober 2005) ca. 534 Milliarden Euro in Investmentfonds investiert. In Deutschland gibt es Investmentfonds von in- und ausländischen Unternehmen. Diese Grundsätzlich in offene oder geschlossene Fonds unterschieden werden.

Seit 1959 niemals Geld mit Fonds verloren zu haben, damit warben einige offene Immobilienfonds deutscher Couleur. Der Werbeerfolg lies nicht lange auf sich warten: nach dem Börsensturz im Jahr 2000 flossen den Banken durch Fonds Milliardensummen zu. Die Erfolge waren aber nicht immer die selben.

Die Erfolgschancen eines Immobilienfonds werden immer noch unterschiedlich kalkuliert. Die Investmentbanker beziehen hier die Marktwerte die teilweise großen Schwankungen unterliegen mit ein. Staatlich vereidigte Sachverständiger hingegen ermitteln den langfristig zu erziehlenden Wert einer Immobilie. Somit konnte z.B. die Deutsch Band noch mit guten Renditen werben, wohingegen selbst in wirtschaftstarken Regionen die Baromieten um teilweise mehr als 30% fielen und das innerhalb weniger Jahre.

Durch diese Kalkulationsunterschiede wird die Differenz zwischen Buchwert und tatsächlichem Marktwert immer größer. Im Jahre 2005 geriet die Deutsche Bank aus diesem Grund in einen Immobilienfonds-Skandal. Hier ging es immerhin um knapp 90 Milliarden Euro. Die Wertberichtigung die im darauffolgenden Jahr stattfand sorgte dafür, dass viele Anleger auf wertlosem Papier sitzen blieben. Dies zeigt, dass die Auswahl des Fonds und ein Blick auf dessen Kalkulation sehr wichtig sind. Denn auch Namenhafte Unternehmen sind vor Verlusten nicht gefeit. Deshalb sind Sie gut beraten, wenn Sie sich die Entwicklung seit Entstehen des Fonds ansehen und nicht nur eventuelle kurzfristig Erfolge für Ihre Anlagenentscheidung heranziehen.

Die in den USA in den 1960er Jahren eingeführte Real Estate Investment Trusts, kurz REITs, sorgt auch in unserer Finanzbranche für Vertrauen. Die Anleger können sich bei dieser Methode über angebliche fast 100% Gewinnausschüttung freuen. Denn im gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds sind die REITs Fonds frei von der Börse zu handeln. Die erziehlen Gewinne versteuert der Anleger mit seinem persönlichen Steuersatz, Körperschaftssteuern sind nicht zu zahlen.

Die Vorteile dir durch REITs zu erwarten sind sind vielseitig. Z.B. könnten auch Unternehmensimmobilien an den Kapitalmarkt gebracht werden, wodurch in vielen Fällen eine Konzentration auf Kernkompetenzen möglich wäre, da die Bilanzen bereinigt würden. Der Immobilienmarkt würde an Professionalität gewinnen, da die zahl der zu handelnden Objekte steigen würde. Auch die Möglichkeit, dass der Inventarwert höher als der Börsenkurs ist, besteht. Allerdings ist diese Anlegeform für Risikobereitere Anleger, da sie den Aktien aufgrund der Chance-Risiko-Profile sehr ähnlich sind.

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