Immobilien-Anleihen contra offene Immobilienfonds?
Man könnte auf den ersten Blick meinen, Immobilien Anleihe und Immobilien Fonds müsste das gleiche sein. Das ist aber weit gefehlt, wenn auch beide Formen der Kapitalanlage staatlich überwacht sind. Ein Immobilienfonds ist eine und über die Bank handelbare Form und hat den großen Vorteil der schnellen Verfügbarkeit, mit Ausnahme natürlich der Fonds, die derzeit übergangsweise geschlossen sind, weil man zu großen Kapitalabfluss befürchtet und dann die Immobilien zu Spott Preisen verkaufen müsste.
Die Nachteile – Die Fonds können nie zu einhundert Prozent in Sachwerten investiert werden und einen Teil des Geldes kann nur schwer gewinnbringend angelegt werden. Und in der Regel weiß der Investor nicht, wohin er seine Fonds eigentlich investiert hat. Ein Risiko eines Kapitalverlustes besteht dabei jedenfalls nicht, da die Immobilien sehr konservativ kalkuliert sind. Auf jeden Fall ist in Deutschland noch kein Konkurs eines offenen Immobilienfons bekannt worden
Etwas risikoreicher ist die Immobilienanleihe im Hinblick auf die Kapitalgarantie, sie bietet aber eine sehr viel höhere Verzinsung. Während sich die Anleger in offenen Immobilienfonds und mindestens seid einem Jahr am Markt sind, im viertel Quartal mit 0,45 % zufrieden geben müssen, liegen die von Immobilienleihen zwischen 6,5 % und 8,5 % in einem Jahr. Die Anbieter von offenen Immobilienfonds sind dabei sogar froh, eine Talfahrt negativer Performances hinter sich zu haben. Für Millionen von Anlegern die diesen Fonds vertraut haben kann dies aber kein Trost sein.
Woran liegt das, wieso liegen die Durchschnittserwartungen bei der Immobilienanleihe doch deutlich höher. Wenn man es deutlich erkennt dass zwischen beiden Formen eigentlich keinen Zusammenhang besteht, mit der Ausnahme dass sie in Immobilienfonds investieren, Denn ein offener Immobilienfonds kauft man je nach Kapitaleingang, das Bestandshaltung Objekten, die man ebenso wieder verkaufen muss wenn das Kapital abfließt. In der Regel werden die Immobilien ausschließlich vermietet. In der Tat werden sie faktisch nicht angefasst. Der offene Immobilienfonds entsteht demnach ausschließlich aus der Mietrendite und einen möglichen Verkauf mit Gewinn. Aber so ein Geschäft war im letzten Jahrzehnt nicht möglich. Mit einer Immobilienanleihe finanziert man stattdessen eine unternehmerische Idee, die grundpfandrechtlich versichert sein kann.
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